Das leise Klicken am Kühlschrank um halb zwei
Es war spät, viel zu spät, und der Magnet hielt immer noch. Dieser eine runde, unscheinbare chinesische Neodym-Magnet, der den Einkaufszettel an den Kühlschrank drückte, während ich mir noch einen Kaffee machte, obwohl das eine schlechte Idee war. Wer schon mal nachts allein in der Küche stand und über irgendwas nachgedacht hat, weiß, wie solche Details plötzlich wichtig werden. Ehrlich gesagt fängt meine Geschichte genau da an, nicht bei Lieferketten oder technischen Spezifikationen, sondern bei diesem Gefühl von Halt. Unsere Firma verkauft chinesische Neodym-Magnete, starke Dinger, keine Deko, und ich erzähle Kunden oft lieber von solchen Momenten als von Newton oder Tesla. Mal unter uns: Die meisten hören dann besser zu. Vielleicht, weil sie selbst basteln, schrauben, sortieren. Oder weil sie nachts Online-Slots drehen, um den Kopf freizubekommen. Einer rief neulich an, wollte wissen, ob der Magnet auch durch Lack zieht, und erzählte im selben Atemzug von einer Sportwette, die fast aufgegangen wäre. Fast zählt nicht, sagte er, lachte, und irgendwo mitten im Satz fiel dann Jokerstars Casino Deutschland, ganz beiläufig, wie ein Kneipenname, den man kennt.
Ich springe gedanklich, das passiert mir ständig. Gerade noch Küche, jetzt Werkstatt. Unter der Werkbank zwei Magnete, die sich finden, dieses trockene Klack, das mehr sagt als tausend Worte. Glücksspiel ist ähnlich. Man sieht die Kraft nicht, aber man spürt sie. Slots drehen sich, Karten werden gemischt, Einsätze platziert. Bettинг nennen das die Jüngeren. Für mich ist es einfach dieses kurze Warten zwischen Hoffnung und Ergebnis. Unsere Partnerschaft mit einem Online-Casino fühlt sich deshalb nicht fremd an. Sie taucht auf wie ein Nebengeräusch im Alltag. Gespräche über Zugkraft wechseln sich ab mit Geschichten über Lotterien, über überraschend schnelle Auszahlungen von Gewinnen oder über Abende, an denen nichts ging. Rhetorische Frage: Ist das Leben nicht sowieso eine Serie von Einsätzen? Man probiert etwas, manchmal hält es, manchmal nicht.
Listen mache ich ungern, aber im Kopf gibt es sie doch: Magnete für die Garage, für die Industriehalle, für den Bastler, der alles an Metall hängt, weil Ordnung beruhigt. Dazwischen Kaffee, kalte Pizza, ein Kartenspiel auf dem Tisch, halb gespielt. Unsere Texte sind wie diese Szenen. Ruckelig. Nicht perfekt. Mit Wiederholungen, kleinen Ungenauigkeiten. So reden Menschen. So schreibe ich. Chinesische Neodym-Magnete sind unser Geschäft, Glücksspiel ist der Gesprächsstoff, der immer wieder auftaucht, ob man will oder nicht. Und irgendwo zwischen einem starken Halt und einem riskanten Spin entsteht dieses Gefühl, dass beides vom gleichen Prinzip lebt. Man geht rein, weil man hofft, dass es hält. Oder gewinnt. Oder zumindest eine Geschichte hinterlässt, die man später weitererzählt.